about creativity
texts written for Evi and Juliette of Theater am Bahnhof during the event Maria Theresia entdeckt die Zeitgenössische Kunst, opening theatreseason Brut, september 2008 Vienna
Text#1
DIE SONNE
A: Man sagt die Sonne wirkt gesund, aber wir haben nur eine fürchterlich rote Nase von ihr bekommen, und unsere Augen waren vor lange zeit geblendet, ein Vorteil war das wir das Geruch wieder entdeckt haben, und sehr viele Leute auf eine andere Ebene kennen gelernt haben, wir bekamen eben Blasen an die Hände, weil wir uns täglich brennten an die Liebe, ja, Liebe Marie Theresia die alles versengende liebe, wer kennt die nicht, die tägliche Träume von ein bisschen Feuchtigkeit und ein bisschen Zärtlichkeit, können Sie mich noch folgen, ich hoffe ja, weil wir schon sehr lange diskutiert haben was wir Ihnen sagen sollten.
Wir haben jedem gesagt, wir wollen die Welt mit unsere arbeit ändern, und dann haben die Leute sofort gefragt “und außerdem.” Ja, sicher, wir wollen ein Haus in Italien, in den Feldern, mit zwei Zypressen, links und rechts von der Küche Tür, und ein Esel der aussieht wie ein Schaf, und ein Schaf das aussieht wie en Pferd, und ein Pferd, das jeden tag ein Kaffee für mich macht, in den früh wenn alle Menschen noch schlafen, nur ich und das Pferd sind wach, weil wir soviel sorgen im Kopf haben, es ist etwas unverschämtes, das die Pferde sich heutzutage nicht mehr auskennen in die Küche.
Ja, Schönheit wir suchen dich noch immer?
B. Für unsere internationalen Gäste mache ich eine kleine Übersetzung. I give you now a small translation. She just spoke about the magic of the theatre. She just said that on stage we can become every animal, a donkey, a sheep, a horse. And in the history of theatre, we always change how we perform these animals. For instance the horse….
A: Eigentlich wollen wir hier gar nicht sein, wir lieben es in unsere arbeit Löcher entstehen zu lassen, die wieder etwas neues entstehen lassen koennen. Und Männer ohne solche Löcher was sind das für Männer. Wir wollen uns nur noch verlassen auf Männer mit Löcher.
B: Löcher
A: Sonst gar nichts.
Text #2
Mother- monologue
A: Our mother was born out of an egg.
B:.Ja genau, , unsere mutter war in einem ganz schonen Ei geborgen als sie aus dem schoss kam.
A: When my mother came out of the egg at last, she wasn’t a helpless baby anymore, yes of course she was still very small, but she could already speak, walk and even write poetry. She found immediately the most amazing words to describe all what happened inside herself. They published her first poems a year after she came out of the egg and immediately she was recognized as one of the leading stars of feminist ecology.
B: Ja, so war es genau. Unsere Mutter has immer ihre tiefste Ängste und Sehnsüchten mit uns geteilt. Sie hat uns so inspiriert. Wahnsinn.Der Hammer.
Text #3
Father monologue
A: when my father was fourteen, he made a firm decision: he decided not to speak anymore for four years. He closed his eyes and didn’t move.
B: So unsere Vater hat seine Stein Periode gehat. Mutter ein Ei und Vater ein Stein.
Er saß in seinem Schlafzimmer vor dem Fenster. Sie nannten das Haus, das Haus mit dem Denkmal im Fenster
A: After four years when he opened his eyes, he became a painter, a very famous painter. He made images of devastating landscapes with enormous clouds, no one had seen before. But many people didn’t want to go to his exhibitions, they were afraid that the images would forever infect their brain.
B: Keiner weiss dass wir immer Grosse Teile von seiner Bilder gemahlt haben, auch wenn wir noch ganz klein waren, malten wir seine Bilder.
A:When our father met our mother, it was really love at first sight, it was clear to them that they had a lot in common. They married in a minute.
B: So ihr versteht vielleicht warum wir Zeitgenossische Künstler sind geworden.
A: Yes, we are very contemporary.
B: Aber unsere arbeit hat nichts mit ein Generationskonflikt zu tun. Im Gegenteil wir versuchen zu praktizieren was wir von unsern Eltern gelernt haben.
A: so they can be very proud of us
B: Ja Genau
Text #4
Eigene Stimme
A: Liebe Marie Theresia. Jeden Nacht sind wir wach geworden von unserer eigenen Stimme. Als wir wach waren, war die Stimme weg. Es war schrecklich, wir hatten so lange gewartet. Wir versuchten wach zu bleiben, und worden sehr gespannt und krank von so wenig Schlaf. Wir entdeckten dass die Stimme nur zu uns kommt wenn unser Körper ganz entspannen ist und wir fingen an Entspannungsübungen zu lernen. Denn, wenn wir sehr still waren hörten wir irgendwo bei uns in der Nähe ein ganz schöne sehr leise stimme. Die Stimme kam irgendwo aus dem Gebiet von unserem Unterleib. Und Weil wir auch viel Yoga machten als Entspannungsübung konnten wir uns auf einmal so verbiegen dass unser Ohr in die Gegend vom Arsch kam, und dort haben wir unsere eigene Stimme richtig kennen gelernt. Und jetzt ist sie kein Geheimnis mehr für uns, jeden Tag hören wie ihr zu, und mit ihr schreiben wir gerade diese text.
B :Nur Verstopfung ist ein Hindernis Seit wir von unserer eigenen Stimme leben, essen wir viel Zwetschke, und auch jeden morgen Yoghurt mit Leinsamen, wir haben aufgehört mit zuviel Schokolade zu essen und zuviel Kaffee zu trinken.
A: Wir erzahlen diese Geschichte nicht oft, Maria Theresia wir haben Angst dass die Leute dann sagen, ach was, das sind doch alle nur Arschgeschichten die ihr uns erzahlt auf der Bühne. Aber das ist nicht so, überall in unserem Körper entstehen diese Texte, und der Arsch ist nur die natürlichste Ausgang für Sache die der Körper verarbeitet hat, denken wir, ja. Es ist alles ein Prozess von künstlerischem Recycling.
B:Die Kunst die wir machen ist genau etwas zwischen dada und kaka. Meistens ist es kaka, aber man muss durch viel kaka hin um die Perle von dada zu finden. Auch in dem Leben ist nicht alles dada. Es gibt kein Tanz ohne Anti Tanz, keine Kostüme ohne Anti Kostüme, kein Leben ohne Anti Leben, und was ist anti leben, ja genau, sterben, so einfach ist es.
A: Und was ist anti sterben, das ist ja sex, und unsere Kunst muss sexy sein, finden wir, besonders weil sie aus unserem Arsch kommt.